Future Urban Mobility

  • Vision

  • History

„Eine Stadt ist eine Stunde lang“, wird von Prof. Richter, Berlin, definiert, der sich mit den Entwicklungen des Verkehrs in Städten befasst. Es ist notwendig, dass man vom einen Ende der Stadt zum anderen Ende nicht länger als eine Stunde benötigt. Ansonsten – so meinte er– verliert eine Stadt Ihren Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Städten.

Nach Richter ist es egal, mit welchen Verkehrsmitteln das erreicht wird. Für uns, gemäß der Lohner’schen Familiengeschichte der Roller der 50iger Jahre und dem Lohner-Porsche Elektroauto im Jahre 1900, war es nun die logische Folge, uns auf Zweiräder zu konzentrieren.

Wenn aber 50% der Weltbevölkerung in Städten leben und die Städte riesig groß werden, wird es nötig, die Stadt nicht nur als den Ort zu sehen, wo man arbeitet, sondern auch den Platz und Raum zu finden, um sich zu erholen. Der urbane Mensch lebt also zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Anpassung und Revolution, und darf damit seine Ansprüche, durchaus auch individuelle, mit seiner Mobilität verbinden.

Ein Zweirad soll sowohl Freude bereiten, Entspannung bieten, als auch gut von A nach B bringen, also den Transport-Zweck optimal erfüllen. Es galt also Zweiräder zu bauen, die sich perfekt für die heutige und zukünftige Beweglichkeit in urbanen Räumen eignen, bei dem die Form um die Elektrotechnik herum gebaut wird und den Anspruch an gutes Design erfüllen. Die Elektrotechnik bedient dabei weitere Aspekte der Urbanität – Lärmminderung und Schadstofffreiheit. Dies führt konsequenter Weise zu unserem Lohner Stroler.
Dass mit der LEA, einem Elektro-Roller als komfortablen urban cruiser, abseits des Einheits-Looks der Roller-Klasse, dieser Weg fortgesetzt wird, ist nur logisch.

LOHNER – EINE LEISE LEIDENSCHAFT
Große Geschichte – ganz kurz „Mobilität beginnt im Kopf“: Das ist, was ich aus der Lohner Familiengeschichte, die 1821 in Wien begann, aufgenommen habe. Der bis dahin unbekannte Heinrich Lohner, der aus einer Wagnerfamilie in Mayen, Elsass, stammend, floh vor Napoleon, in dessen Armee er einrücken sollte, in das damals friedliche, prosperierende Wien. Also, eine höchstpersönliche Mobilität, die durch eine sachliche Analyse der Lage und dem Mut zum Aufbruch geprägt war. Damit stieg die Familie Lohner in Wien zum größten Kutschenbauer der k. u. k. Donau-Monarchie auf. 1900 wurde das erste Elektroauto der Welt, der Lohner-Porsche, gebaut. Darüberhinaus widmete man sich erfolgreich dem Flugzeugbau –Lohner wurde der größte Propeller-Bauer. Man begann mit elektrischen O-Bussen und entwickelte Straßenbahnen. Aus heiterem Himmel fiel meinem Großvater 1948 ein, Roller zu bauen, die ein Jahr später der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Legendär wurden dabei die Lohner Sissy, das erste zweisitzige Moped, und der Roller L125. Im Jahr 2010 gelang mir die Neugründung der Lohnerwerke nach 40-jähriger Unterbrechung unserer Familientradition im Fahrzeugbau. Ein Experiment war es, mich überhaupt zu trauen, ein derartiges Projekt anzugehen, für das ich als IT-Mann überhaupt keine Voraussetzungen hatte. Es waren wohl meine Vorfahren, die mich animiert haben ‚einfach zu versuchen’, das zu bauen, was zukunftsorientiert ist. Nun sind diese Projekte marktreif: der Lohner Stroler, mit dem wir eine neue Fahrzeugklasse begründen. Und die LEA, ein Elektro-Roller, ein urban cruiser der Sonderklasse.

MEMBER

KONTAKT

  • Lohnerwerke GmbH, Porzellangasse 2, 1090 Wien
  • kontakt@lohner.at
  • http://www.lohner.at
  • +43 1 319 0223
Copyright Lohnerwerke GmbH 2017